Saverne - Elsässisches Versaille

In diesem zauberhafte Städtchen, nahe Lothringen, ließ Louis-René de Rohan einen Neubau seines abgebrannten Familienschlosses errichten. Herrschaftlich und mit schier grenzenlosem Luxus eingerichtet trägt das Sandstein-Schloss (frz. Château des Rohans) mit seiner 140 m langen Gartenfront zum einzigartigen Stadtbild Savernes bei. Manch einer mag behaupten, dass er die "magische Atmosphäre" der Stadt wahrnimmt: Nach einer Legende soll das savernische Wasser geheiligt sein und über heilende Kräfte verfügen. Aber auch die vielen fassbaren Schätze der Stadt machen einen Besuch der Stadt empfehlenswert. Das Stadtbild wird von vielen alten Fachwerkhäusern geprägt, von denen vor allem das Maison Katz mit seinen filigranen Schnitzereien aus dem 17. Jahrhundert zu nennen ist, in das man auch mit gutem Gewissen einkehren und einen guten Tropfen kosten kann.

 

Besonders schön ist auch der Rosengarten (frz. Roseraie) in der westlichen Innenstadt. Dieser wurde um 1900 angelegt und beherbergt rund 450 verschiedene Rosenarten, die man zwischen Mitte Juni bis Mitte September bewundern kann.

Nur 5 km außerhalb der Stadtmauern ragt die Ruine des mächtigen Schlosses Haut-Barr auf dem Burgberg von Haut-Barr über das Elsass. Dem fantastischen Rundblick verdankt die Ruine den Spitznamen "Auge des Elsass". Das Schloss wurde um 1170 erbaut und im 30Jährigen Krieg schwer geschädigt, nach einem erneuten Aufbau im 18. Jahrhundert verfiel die Burg aber zur Ruine. In dem angeschlossenen Fachwerkbau befindet sich ein nettes Restaurant, in dem man sich nach der Besichtigung stärken kann.