Steingutstadt Niderviller

Gleich hinter der deutsch-französischen Grenze liegt ein Revier, dass die beiden europäischen Länder im wahrsten Sinne des Wortes verbindet. Nicht nur Geschichte und Kultur der Region waren mal von Deutschland und mal von Frankreich bestimmt und haben viele Gemeinsamkeiten entwickelt. Die Flüsse und Kanäle stellen mit ihren sehenswerten Wasserbauwerken noch immer eine lebendige Verbindung zwischen den Ländern dar. Da fast überall Deutsch gesprochen wird, ist dieses Revier besonders für deutschsprachige Kunden interessant.

In der Marina Niderviller am Rhein-Marne-Kanal finden Boot und Crew Service, den es sonst in der Region Elsass-Lothringen nur selten am Wasser gibt. Neben den Wasserliegeplätzen gibt es ein Winterlager für Boote und einen eigenen Kran nebst Dieseltankstelle. Die Sanitäranlagen sind mit Waschmaschine und Trockner, Behinderten-Badezimmer und getrennten Bereichen für Bordfrauen und -männer komplett nach modernem Standard gebaut. Untergebracht ist alles in einem Hafenhaus mit angeschlossener Werfthalle, in der nicht nur vier Yachten gleichzeitig repariert werden können. Die Marina liegt am Rand des beschaulichen 1200-Einwohner-Ortes Niderviller.

Gleich neben der Marina ist ein Restaurant. Hervorragende Einkaufsmöglichkeiten bietet das drei Kilometer entfernte Sarrebourg: Dort sind die meisten großen französischen Supermärkte vertreten, außerdem gibt es den Fabrikverkauf eines renommierten Schuhherstellers und natürlich auch gemütliche Bars und Restaurants für jeden Geschmack.

 

Sehenswert:

 

  • in Sarrebourg die Franziskanerkapelle (13. und 16. Jh.) mit einem großen Glasfenster von Marc Chagall
  • Heimatmuseum
  • Steingutfabrik, die Fayencerie de Niderviller, mit Fabrikverkauf

 

für Kinder:

- Kiny-Parc mit großen Innenbereich für Spaß beim Toben, Hüpfen, Klettern und Rutschen.

 

für Aktive:

- Treidelpfad am Kanal entlang eignet sich gut als Spazier-, Walk- oder Joggingweg, teilweise ist er auch schon für Radfahrer und Inline-Skater asphaltiert.