WasserReich Havel-Oder

Bis zu 55 Meter tief ist der aus der letzten Eiszeit stammende Werbellinsee, den man nach einer Fahrt durch den schönen, dichtbewachsenen Werbellinkanal erreicht. Durch das umgebende Biosphären-Reservat ist das Wasser des Werbellinsees von so guter Qualität, dass die Fischerstuben Maränen servieren können. Anlegen und Fisch essen oder kaufen und an Bord zubereiten lohnt sich - oder einfach selber mal das Anglerglück probieren?!

Seeadler, Biber und Fischotter sind die An- und Bewohner der Ruppiner Gewässer, die fast nur noch von Sportbooten und Ausflugsdampfern befahren werden. Das klare Wasser der Waldseen und alte Bollwerke sorgen für eine abwechslungsreiche Umgebung. Sofern Sie auch unsere Hauptstadt vom Wasser aus erleben möchten, empfehlen wir eine Einfachfahrt von oder nach Zeuthen.

Hausboot fahren Havel-Oder
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Törnvorschläge

führerscheinfrei

Rundtörn: Schorfheide - 7 Tage

ZehdenickTemplin -  Lychen -  Fürstenberg und zurück

7 Tage / 170 km / 17 Schleusen

führerscheinpflichtig

Rundtörn: Finowkanal - 3 bis 7 Tage

Zehdenick - Finowkanal - Schiffshebewerk Niederfinow - Zehdenick

3-7 Tage / 84 km / 15 Schleusen + 1 Hebewerk

Rundtörn: Ruppiner Gewässer - 7 Tage

Zehdenick - Oranienburg - Lindow und zurück

7 Tage / 210 km / 15 Schleusen

Havelschloss

Havelschloss, Aussicht vom Hausboot

Kloster in Zehdenick

Langer Trödel

Werbellinsee Wildau

Werbellin Kanal

Kormoran

Langer Trödel

Kormoran in Zehdenick

Langer Trödel Liebenwalde

Liebenwalde

Finowkanal und Havel-Oder-Wasserstraße

Die Havel-Oder-Wasserstraße selbst ist landschaftlich wenig abwechslungsreich, weil sie stark von Berufsschifffahrt frequentiert und dementsprechend ausgebaut ist. Deshalb lohnt sich die Fahrt auf dem über 400-jährigen Finowkanal umso mehr. Der historische Kanal wurde in den 90er Jahren zum Teil liebevoll in Stand gesetzt und ist seitdem aus seinem Dornröschenschlaf erwacht. Die Ufer sind dicht bewachsen und mit hohen Bäumen gesäumt. Handbetriebene Schleusen, manch ein Kleinod industrieller Architektur (stahlgenietete Brücken, alte Bollwerke und Backstein-Speicher) sowie dicht bewachsene Kanalufer geben einem das Gefühl, in einem anderen Jahrhundert unterwegs zu sein.

Ein Rundtörn über die insgesamt zwölf Schleusen des Finowkanals und das Schiffshebewerk Niederfinow begeistert aber nicht nur Schleusen-Fans, die Treidelwegtour bietet auch eine tolle Möglichkeit, auf den Drahteselumzusteigen.

 

In Niederfinow steht das älteste noch betriebene Schiffshebewerk Deutschlands und ein sehr anschauliches Beispiel der Ingenieurskunst. Ab 2018 werden zwei Schiffshebewerke nebeneinander Dienst tun, die die Schiffe wie ein Aufzug in einem Trog schwimmend befördern. Das alte, 1934 fertiggestellte Hebewerk (Troglänge 85 Meter) soll dann nur noch für die Freizeitschifffahrt bewegt werden, während das neue vor allem für die kommende Generation von über 115 Meter langen Frachtschiffen gebaut wird. Schon jetzt ist Niederfinow ein Besuchermagnet: Über 500.000 Menschen schauten sich die Baustelle des Neubaus, das Hebewerk und das dazugehörige Besucherzentrum an. Wenn Sie mit dem Hausboot das alte Hebewerk durchfahren sind, haben Sie eine beeindruckende Ausssicht auf die Baustelle des neuen Hebewerks.

Unteres Odertal

Hinter dem Schiffshebewerk beginnt die unkomplizierte Fahrt auf der Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße. Hier ist die Natur ein ständiger Wegbegleiter. Wer statt der Kanalfahrt die Flussfahrt wählt, fährt mit der Strömung durch den teilweise binationalen Nationalpark Unteres Odertal - die überschwemmten Wiesen sind im Frühjahr und Sommer Rastplatz für viele durchziehende Wasservögel.

Grenzkontrollen gibt es seit einigen Jahren nicht mehr: Polen ist dem Schengener Abkommen beigetreten. Damit Sie auf den Besuch in Polen gut vorbereitet sind, informiert Sie der Törnplaner Peene, Oder und Bodden (im Reisepreis enthalten) ausführlich über Häfen und Landgänge, auch eine Wortliste "Polnisch für Bootfahrer" ist enthalten.

Landgänge lohnen für den Lenné-Park in Criewen und die barocke Parkanlage des Schlossparks in Schwedt. Die Großstadt Stettin dankt ihren Gästen den Besuch mit weltoffener Atmosphäre, zum Teil hervorragenden Restaurants und spannenden Museen. Außerdem macht Bootfahren in einem Welthafen mit seinen verzweigten Wasserwegen, Verbindungs- und Stichkanälen einfach Spaß.

An dem fischreichen Dammerschen See etwas nördlicher gibt es Badestrände, Sportboothäfen und Ausflugsrestaurants.

Werbelliner Gewässer

Bis zu 55 Meter tief ist der aus der letzten Eiszeit stammende Werbellinsee, den man nach einer Fahrt durch den schönen, dichtbewachsenen Werbellinkanal erreicht. Durch das umgebende Biosphären-Reservat ist das Wasser des Werbellinsees von so guter Qualität, dass die Fischerstuben Maränen servieren können. Anlegen und Fisch essen oder kaufen und an Bord zubereiten lohnt sich - oder einfach selber mal das Anglerglück probieren?!

Richtung Berlin und Ruppiner Gewässer

Der lang gezogene Lehnitzsee bringt Abwechslung nach einer längeren Kanalfahrt, auch lohnt ein Besuch der geschichtsträchtigen Orte Oranienburg (ältestes Barockschloss in Brandenburg, Schlosspark mit Orangerie) und Sachsenhausen (Nationale Mahn- und Gedenkstätte).

 

Seeadler, Biber und Fischotter sind die An- und Bewohner der Ruppiner Gewässer, die fast nur noch von Sportbooten und Ausflugsdampfern befahren werden. Das klare Wasser der Waldseen und alte Bollwerke sorgen für eine abwechslungsreiche Umgebung.

Sofern Sie auch unsere Hauptstadt vom Wasser aus erleben möchten, empfehlen wir eine Einfachfahrt von oder nach Zeuthen.