Berlin und Potsdam

Viele Hauptstädte liegen am Wasser, aber nur eine darf auch mit Charterbooten befahren werden: Berlin. Die Metropole hat ein gutes Wasserstraßennetz aus quirligen Kanälen, kleinen und großen Seen und romantischen Wasserwegen. Neben zahlreichen interessanten Landgängen ist die Fahrt mit dem Boot an Kanzleramt und Reichstag vorbei ein Höhepunkt jedes Skipperlebens. Es ist einfach klasse, ist aber nur mit der vetus 915, Febomobil 990 und bellus 750 (Boote bis 15 PS/11,03 kW) führerscheinfrei. Die 183 Kilometer langen innerstädtischen Wasserstraßen bieten bei wenig Schleusen ein perfektes Wegenetz. Die Stadt verfügt über zwölf Wasserwege, mit denen man fast jede Attraktion der Hauptstadt erreichen kann. Die Berliner Gewässer sind übersichtlicher als der Stadtplan und leichter zu benutzen als die U- und S-Bahn.

 

Die Potsdamer Havel hat eine Dichte von Anlegemöglichkeiten, wie es sie auf den gesamten Mecklenburgischen und Märkischen Gewässern nicht noch einmal gibt. Hier hat fast jede Gartenwirtschaft Stege ausgelegt, Bootfahrer sind überall willkommen. Die Seen der Potsdamer Havel sind so schön, dass man darüber fast vergessen könnte, Potsdam mit seinen zahlreichen Schlössern und Gütern zu besuchen. Auch Potsdams Nachbarn sind ein Festmachen wert: Einsteins Sommerhaus wartet in Caputh auf Besuch und das Inselstädtchen Werder lädt zum Stadtbummel und zu Spaziergängen in seinen Obstgärten und Weinbergen ein. Wie Perlen an einer Kette reihen sich die Havelseen auf dem Weg nach Westen aneinander. Kurze Abstecher von der Hauptstrecke entführen Boot und Crew immer wieder in die Geschichte, wie zum Beispiel zu Schloss Paretz - einst Sommersitz der legendären Königin Luise.

Hauptbahnhof

Kanzleramt

Regierungsviertel

Törnvorschläge

führerscheinfrei

Rundtörn: Brandenburg - 4 bis 7 Tage

Brandenburg (Havel) - Havelberg und zurück

4-7 Tage / 172 km Tour / 8 Schleusen

führerscheinpflichtig

Rundtörn: Potsdam - 4 bis 7 Tage

Brandenburg (Havel) -  Werder - Potsdam -Wannsee - Griebnitzkanal - Sacrow-Paretzer - Kanal - Ketzin und zurück

4-7 Tage / 73 km / 2 Schleusen

Rundtörn: Rüdersdorfer Gewässer - 3 Tage

Zeuthen - Rüdersdorfer Gewässer - Köpenick und zurück

3 Tage / 90 km / 0 Schleusen

Rundtörn: Berliner-Stadt - 4 bis 7 Tage

Zeuthen - Müggelspree - Berlin-Mitte - Spandau - Charlottenburg - Landwehrkanal (Kreuzberg) - Neukölln - Alt-Glienicke - Zeuthen

4-7 Tage / 101 km / 5 Schleusen

Rundtörn: Brandenburg-Potsdam - 7 bis 14 Tage

Zeuthen - Köpenick - Rüdersdorf - Berlin-Mitte - Charlottenburg - Wannsee - Potsdam - Werder - Paretz - Teltow - Zeuthen

7-14 Tage / 187 km / 5 Schleusen

Mitten durch Berlin

Es gibt kaum eine bessere Möglichkeit, unsere Hauptstadt Berlin zu entdecken, als vom Steuer eines Hausbootes aus. Die 183 Kilometer langen innerstädtischen Wasserstraßen bieten bei wenig Schleusen ein perfektes Wegenetz. Die Stadt verfügt über zwölf Wasserwege, mit denen man fast jede Attraktion der Hauptstadt erreichen kann.

Die Berliner Gewässer sind übersichtlicher als der Stadtplan und leichter zu benutzen als die U- und S-Bahn. Und in welcher Hauptstadt Europas hat man schon die Chance, den Regierenden vom Boot aus zuzusehen? So ganz nebenbei hat die Entdeckung Berlins vom Wasser aus auch den Vorteil, dass man sich die lästige Parkplatzsuche sparen kann. Denn einen Platz an einem der kostenlosen 24-Stunden-Anleger der Stadt bekommt man fast immer.

Man liegt gemütlich am eher stillen Fluss- oder Kanalufer und ist durch Bäume und Büsche vom Stadtleben getrennt, doch nach ein paar Schritten an Land kann man sich nach Belieben in die quirlige Stadt stürzen, shoppen, bummeln, spannende Museen erleben oder lecker Essen gehen.

Der Molecule Man ist ein Monumentalkunstwerk, welches im Mai 1999 von dem amerikanischen Borofsky in der Spree in der Nähe der Oberbaumbrückeaufgebaut wurde. Es handelt sich dabei um drei 30 Meter hohe Männer, die sich gegenüberstehen und in der Mitte treffen.

Berlin außerhalb des Stadtkerns

Wer genug von der Innenstadt gesehen hat, richtet den Schiffsbug nach Osten oder Westen. Im Osten tuckert man über den Müggelsee zur bezaubernden Kanal-Datschenlandschaft Klein-Venedig.

Über den Dämeritzsee sind die idyllischen Rüdersdorfer Gewässer und die Löcknitz zu erreichen, deren klares Wasser zum Baden vom Boot aus einlädt. Aber auch hier gibt es Kultur zu entdecken, Kalksteinbrüche zu erkunden, das Hauptmann-Museum zu besuchen und vieles mehr.

Von Berlin aus Kurs West über die Havel, als Untere Havel-Wasserstraße fließt sie dann von Spandau zur Elbe.

Schlösserstadt Potsdam und Umgebung

Die alte Preußenstadt leistet sich selbstverständlich ihre eigene Havel, die unter der Glienicker Brücke hindurch erst nach Süden fließt und dann nach Nordwesten abbiegt, auf die Weinberge und Obstgärten Werders zu. Die Potsdamer Havel hat eine Dichte von Anlegemöglichkeiten, wie es sie auf den gesamten Mecklenburgischen und Märkischen Gewässern nicht noch einmal gibt. Hier hat fast jede Gartenwirtschaft Stege ausgelegt, Bootfahrer sind überall willkommen. Die Seen der Potsdamer Havel sind so schön, dass man darüber fast vergessen könnte, Potsdam mit seinen zahlreichen Schlössern und Gütern zu besuchen.

 

Auch Potsdams Nachbarn sind ein Festmachen wert: Einsteins Sommerhaus wartet in Caputh auf Besuch und das Inselstädtchen Werder lädt zum Stadtbummel und zu Spaziergängen in seinen Obstgärten und Weinbergen ein. Wie Perlen an einer Kette reihen sich die Havelseen auf dem Weg nach Westen aneinander. Kurze Abstecher von der Hauptstrecke entführen Boot und Crew immer wieder in die Geschichte, wie zum Beispiel zu Schloss Paretz - einst Sommersitz der legendären Königin Luise. Ein kleines Stück neben der Hauptstrecke empfängt das Städtchen Ketzin mit seinem geschützten Hafen in Innenstadtnähe Boot und Crew.

 

Bis zur Stadt Brandenburg ist es von hier nicht mehr weit. Die Stadt ist komplett vom Wasser aus zu besichtigen, hat im Zentrum mehrere gute Anlegemöglichkeiten und das Anhalten lohnt sich wegen des Doms und zahlreicher Museen.